Die Namen der Automobile am Boden klangen reizvoll nostalgisch ... Hispano Suiza 1932, schön und einladend. Leider auszuschließen, weil zu nah an der Kasse, aber ich hätte den Kassierer täuschen können, wenn ich in Knickerbockern gekommen wäre, mit einer Dame in cremefarbenem Tailleur, einen langen Schal um den zarten Hals und ein Glockenhütchen auf dem Bubikopf. Der Citroën C 64 von 1931 bot sich nur aufgeschnitten dar, ein gutes Schulmodell, aber als Versteck nicht zu gebrauchen. Schon gar nicht der Dampfwagen von Cugnot — riesig, ganz Topf oder Kessel oder wie man das nennt. Ich musste nach rechts hinübergehen, wo längs der Wand die Velozipede mit den großen Jugendstilrädern standen, draisiennes mit flacher Stange wie Trittroller, Evokationen nobler Herren mit Zylinder, die durch den Bois de Boulogne strampelten, Ritter des Fortschritts.

Vor den Zweirädern prächtige Karosserien, verlockende Schlupfwinkel. Vielleicht nicht gerade der Panhard Dynavia von 1945, zu transparent und eng in seiner tropfenförmigen Aerodynamik, aber erwägenswert der hohe Peugeot 1909, ein Alkoven, eine Mansarde. Einmal drinnen und in die Lederpolster versunken, würde mich niemand mehr dort vermuten. Aber schwierig hinaufzugelangen, einer der Wächter saß genau davor auf einer Bank mit dem Rücken zu den Fahrrädern. Auf das Trittbrett steigen, ein wenig behindert durch den schweren Mantel mit Pelzkragen, während er, die Waden gamaschenbewehrt, die Schirmmütze in der Hand, mir ehrerbietig den Schlag aufreißt ...

Einen Moment lang konzentrierte ich mich auf die Obéissante von 1873, das erste französische Fahrzeug mit mechanischem Antrieb, für zwölf Passagiere. Wenn der Peugeot ein Appartement war, war das hier ein Palast. Aber kein Gedanke, da jemals reinzukommen, ohne allseits Aufmerksamkeit zu erregen. Wie schwer es ist, ein Versteck zu finden, wenn die Verstecke die Bilder einer Ausstellung sind!



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